Hilfe für Straßenkinder 

Bereits vor Ausbruch des Kriegs gab es im Jemen schätzungsweise 20.000 Straßenkinder: Kinder, die zur eigenen Versorgung und der ihrer Familie auf Betteln oder Arbeit “auf der Straße” angewiesen sind. Seither hat sich ihre Zahl dramatisch erhöht. Auch ältere Menschen, die ihr Obdach verloren haben und sich nicht mehr selbst versorgen können, „landen“ auf der Straße. Es fehlt ihnen an ausreichend Essen, sauberem Wasser, Medikamenten und an Schutz vor Gewalt. Die meisten Kinder sind unterernährt und leiden an behandelbaren Krankheiten.

Der Verein Kinder Jemens in Not e.V. gibt mit Ihrer Hilfe Straßenkindern in den beiden größten Städten des Jemen, Sana‘a und Taiz, sowie in den Regionen Dhamar und Ibb eine Überlebenschance. Unser Ziel ist die Versorgung von Kindern mit Grundnahrungsmittel und Schulbedarf um ihre Grundversorgung sicherzustellen sowie ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen. Unsere VertreterInnen in Sanaa, Taiz, Ibb und in der Provinz Dhamar halten den Kontakt zu den Familien und achten darauf, dass sie die Lebensmittellieferungen erhalten und dass die Kinder tatsächlich zur Schule gehen.

Projektfortschritt (2021)

Aktuell (Stand August 2021) helfen wir bei der Versorgung von über 241 Kindern in 88 Familien. 

Unser Straßenkinder-Projekt konnten wir damit trotz der Restriktionen und der Pandemie bis 2020  ausweiten und seitdem zumindest konstant weiterführen. Möglich ist dies, weil hier die Arbeit auf direktem, persönlichem Kontakt beruht und somit unauffällig und niedrigschwellig geleistet werden kann. Der Grundgedanke ist unverändert: Wir ermöglichen es Kindern zur Schule zu gehen, die sonst auf der Straße arbeiten müssen, um Geld für die Familie zu verdienen, etwa indem sie Wasser oder Eier verkaufen. Dazu übernehmen wir die Kosten für das Schulmaterial und versorgen ihre Familien mit einem monatlichen Lebensmittelpaket.

Unsere VertreterInnen in Sanaa, Taiz, Ibb und in der Provinz Damhar halten den Kontakt zu den Familien und achten darauf, dass sie die Lebensmittellieferungen erhalten und dass die Kinder tatsächlich zur Schule gehen.

Dieser Beitrag liefert ein enorm wichtiges Stück Normalität für die Kinder und ihre Familien und nährt die Hoffnung, irgendwann wieder ein annähernd normales Leben führen zu können.

Projektfortschritt (2020)

Unser Straßenkinder-Projekt konnten wir trotz der Restriktionen sogar leicht ausweiten. Möglich ist dies, weil hier die Arbeit auf direktem persönlichen Kontakt beruht und somit unauffällig und niedrigschwellig geleistet werden kann. Der Grundgedanke ist unverändert: Wir ermöglichen Kindern, die auf der Straße arbeiten müssen, um Geld für die Familie zu verdienen, etwa indem sie Wasser oder Eier verkaufen, zur Schule zu gehen. Dazu übernehmen wir die Kosten für das Schulmaterial und versorgen ihre Familien mit einem monatlichen Lebensmittelpaket.

Unsere VertreterInnen in Sanaa, Taiz, Ibb und in der Provinz Damahr halten den Kontakt zu den Familien und achten darauf, dass sie die Lebensmittellieferungen erhalten und dass die Kinder tatsächlich zur Schule gehen.

Auf diese Weise unterstützen wir derzeit 231 Kinder in 88 Familien mit einem Lebensmittelpaket und einem Beitrag für Schulbedarf, so dass die Kinder und ihre Geschwister nicht zur Versorgung der Familien beitragen müssen und stattdessen zur Schule gehen können. Dieser Beitrag liefert ein enorm wichtiges Stück Normalität für die Kinder und ihre Familien und nährt die Hoffnung, dass sie irgendwann wieder ein halbwegs normales Leben werden führen können.

Projektfortschritt (2019)

Die Idee bei diesem Projekt ist folgende: In vielen Familien, in denen der versorgende Elternteil dem Krieg zum Opfer gefallen ist, müssen die Kinder die Schule verlassen, um als Straßenhändler oder auf andere Weise Geld für die Familie zu verdienen. Wir ermöglichen solchen Kindern, wieder zur Schule zu gehen. In Sanaa läuft das Projekt bereits; in Taiz wird es erst beginnen, wenn sich die Sicherheitslage für die Helfer des Vereins verbessert hat. In Zusammenarbeit mit den Schulen wurden Kinder ausgesucht, die aus den genannten Gründen die Schule verlassen haben. Dazu besuchen unsere Helfer, die Familien und überprüfen ihre wirtschaftliche Lage. Die Unterstützung erfolgt durch Sachleistungen: Die Familien erhalten monatlich eine Lebensmittelration, bekommen die Schulgebühren bezahlt und die Kosten für Bücher und Schuluniformen. Die Helfer vor Ort haben Kontakt mit der Schulleitung und überprüfen, dass die Kinder zurück in die Schule kommen und dort auch bleiben.

 

Spendenziel: 60.000,00 €

Projektstart: Das Projekt läuft seit Dezember 2017; momentan unterstützen wir 235 Kinder für den Schulunterricht und versorgen 343 Kinder und deren Familien mit Lebensmittel.

Finanziert sind momentan: 30.600,00

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Es fehlen noch 7.400,00 €/Monat

Helfen Sie uns, diesen Kindern eine Überlebenschance zu geben!

Vielen Dank für Ihre Spenden!